Risikobeurteilung für sichere Maschinen
Von der systematischen Analyse bis zur CE-tauglichen Dokumentation.
Wir helfen Ihnen, Gefährdungen entlang des gesamten Lebenszyklus Ihrer Maschine zu erkennen, Risiken zu bewerten und geeignete Maßnahmen abzuleiten – klar, strukturiert und normenkonform.
Einordnung
Was leistet eine Risikobeurteilung?
Die Risikobeurteilung macht sichtbar, wo an Maschinen und Anlagen Gefährdungen auftreten können – und welche Maßnahmen notwendig sind, um Personen zu schützen. Sie ist damit ein zentrales Element der Maschinensicherheit und Voraussetzung für eine rechtssichere CE-Kennzeichnung.
Ausgangspunkt ist eine systematische Betrachtung des gesamten Lebenszyklus: von Transport, Aufbau und Inbetriebnahme über den normalen Betrieb, Störungen und Wartung bis hin zum Rückbau. Für jede dieser Phasen werden mögliche Gefährdungen identifiziert und bewertet.
Auf Basis der Bewertung lassen sich Maßnahmen ableiten, priorisieren und dokumentieren. So entsteht eine nachvollziehbare Grundlage für Konstruktion, Steuerungstechnik, Schutzkonzepte und Betriebsanleitungen – und im Konfliktfall eine wichtige Argumentationshilfe.
- Transparente Darstellung der Gefährdungen und Risiken
- Strukturierte Grundlage für technische und organisatorische Maßnahmen
- Unterstützung bei CE-Kennzeichnung und Dokumentationspflichten
- Mehr Sicherheit für Mitarbeitende und weniger ungeplante Stillstände
Rechtliche Grundlage
Welche Vorgaben gelten?
In Europa und Deutschland ist die Risikobeurteilung klar verankert. Sie ist kein „Nice-to-have“, sondern eine Pflicht im Rahmen des Konformitätsbewertungsverfahrens für Maschinen.
Maschinenrichtlinie 2006/42/EG
Verlangt, dass der Hersteller alle relevanten Gefährdungen ermittelt, Risiken bewertet und daraus Sicherheits- und Gesundheitsschutzanforderungen ableitet. Die Risikobeurteilung ist Teil der technischen Unterlagen.
Produktsicherheitsgesetz & Verordnungen
Regelt das Inverkehrbringen von Produkten in Deutschland. Für Maschinen wird die EU-Richtlinie über nationale Verordnungen umgesetzt. Ohne nachvollziehbare Risikobeurteilung ist eine rechtssichere CE-Kennzeichnung kaum möglich.
DIN EN ISO 12100 und weitere
Beschreibt, wie eine Risikobeurteilung aufgebaut sein sollte: Identifikation von Gefährdungen, Risikoeinschätzung, Bewertung und Risikominderung. Ergänzende C-Normen konkretisieren einzelne Maschinentypen.
Ablauf
So gehen wir in der Praxis vor
Die Risikobeurteilung folgt einem klaren Ablauf, den wir gemeinsam mit Ihnen Schritt für Schritt durchgehen – gerne auch in Workshops mit Konstruktion und Entwicklung.
Grenzen & Gefährdungen erfassen
Festlegen von bestimmungsgemäßem Gebrauch, vorhersehbarer Fehlanwendung, Betriebsarten und Lebensphasen. Identifikation typischer Gefährdungen (mechanisch, elektrisch, ergonomisch usw.).
Risiken bewerten & mindern
Einschätzung von Schweregrad und Eintrittswahrscheinlichkeit. Ableitung konstruktiver, technischer und organisatorischer Schutzmaßnahmen – mit Fokus auf praxisgerechte Lösungen.
Restrisiken dokumentieren
Festhalten verbleibender Restrisiken als Grundlage für Betriebsanleitungen, Warnhinweise und CE-Konformität. So entsteht eine prüfbare und nachvollziehbare Dokumentation.
Leistungen
Wie wir Sie konkret unterstützen
Ob einzelne Maschine, komplette Linie oder Umbau – wir passen Umfang und Tiefe der Risikobeurteilung an Ihr Projekt und Ihre internen Ressourcen an.
Typische Bausteine in Projekten
- Aufnahme von Maschine, Einsatzgrenzen und Lebensphasen
- Gefährdungsanalyse in enger Abstimmung mit Konstruktion/Entwicklung
- Bewertung und Priorisierung der identifizierten Risiken
- Definition von Schutzmaßnahmen – konstruktiv, technisch, organisatorisch
- Erstellung oder Überarbeitung der schriftlichen Risikobeurteilung
Lassen Sie uns über Ihre Maschine sprechen
In einem unverbindlichen Erstgespräch klären wir, wo Sie im Prozess stehen und welche nächsten Schritte sinnvoll sind – gerne anhand eines konkreten Beispiels aus Ihrem Maschinenpark.
Jetzt Beratung anfordernE-Mail: info@ihr-unternehmen.de
